Wok-Rezepte – einfach, schnell, lecker

Wok Rezepte

Wok-Rezepte – da läuft so einigen das Wasser im Mund zusammen. Mit dieser aus dem südostasiatischen Raum stammenden Pfanne gelingt jedes Gericht mühelos. Da sich ein Wok sehr gleichmäßig erhitzt, garen alle Zutaten auf ideale Weise. Das Einzige, worauf man beim Kochen im Wok achten muss, ist: rühren, rühren und nochmal rühren. Viele Wok-Rezepte beinhalten kaum mehr als die korrekte Vorbereitung der einzelnen Zutaten, die anschließend eine nach der anderen in die Pfanne kommen.

Eines der bekanntesten Wok-Rezepte: Nasi Goreng

Wer gerne selber kocht und es abwechslungsreich mag, ist mit einem Wok bestens beraten. Nachfolgend möchte ich einige Wok-Rezepte vorstellen, die sich problemlos nachkochen lassen und Lust auf mehr machen. Zu Beginn einen Klassiker, der jedem Liebhaber asiatischer Speisen vertraut ist: Nasi Goreng. Wer flexible Wok-Rezepte vorzieht, wird dieses hier lieben, denn man kann es beliebig erweitern. Folgende Zutaten werden benötigt:

  • sechs Schalotten
  • drei Knoblauchzehen
  • zwei Tomaten
  • ein Teelöffel Sambal mit Garnelenpaste
  • ein Teelöffel Limettensaft
  • ungefähr 300 Gramm junger Weißkohl
  • zwei Möhren
  • drei Frühlingszwiebeln
  • 200 Gramm Schweinefilet
  • 150 Gramm geschälte und gegarte Shrimps
  • zwei Eier
  • 750 Gramm gekochter und abgekühlter Reis (Trocken: 300 Gramm)
  • zwei Esslöffel geröstete Zwiebeln
  • Salz, Öl und Pfeffer.

Erst alles schneiden, dann im Wok kochen

Zu Beginn das Gemüse waschen und zwei der Schalotten sowie eine Knoblauchzehe schälen und hacken. Die Tomaten kurz überbrühen, häuten, entkernen und würfeln. Die Tomatenwürfel, Knoblauch und Schalotten vermischen, mit zwei Esslöffeln Öl sowie dem Sambal pürieren und anschließend mit Limettensaft und Salz würzen. Die übrigen Schalotten und Knoblauchzehen ebenfalls schälen, halbieren und in Streifen schneiden, ebenso wie den Kohl und die Möhren. Die Frühlingszwiebeln werden gewaschen und – viele Wok-Rezepte beinhalten diese Zutat – in Ringe geschnitten. Die Garnelen abtropfen lassen, das Fleisch trocken tupfen und in Streifen schneiden.

Eines der Wok-Rezepte mit Kniff

Anschließend verquirlt man die Eier mit Salz und Pfeffer und erhitzt etwas Öl im Wok. Rezepte wie dieses beinhalten ein kleines „Zusatz“-Gericht: Aus dem Ei brät man zwei Omelettes, die man abkühlen lässt, aufeinanderlegt und – erraten – in Streifen schneidet. Schalotten und Knoblauch in drei Esslöffeln Öl goldgelb anbraten, dann das Fleisch und die Garnelen einrühren. Kochen diese im Wok, streut man Kohl und Möhren ein und rührt das Ganze etwa zwei Minuten lang. Danach kommen das Tomatenpüree, der Reis und die Frühlingszwiebeln hinzu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch etwa drei Minuten lang weiterbraten und dann mit den Omelettestreifen und Röstzwiebeln servieren. Wer dieses Gericht nachkocht, wird zustimmen: Wok-Rezepte sind überhaupt nicht schwer.

Blumenkohl-Curry im Wok kochen

Wer vegetarische Wok-Rezepte sucht, soll an dieser Stelle nicht enttäuscht werden: Hier kommt das Rezept für Blumenkohl-Curry. Dafür benötigt man:

  • 400 Gramm Blumenkohl
  • 150 Gramm Möhren
  • eine Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • eine rote Chilischote
  • 60 Gramm Cashewkerne
  • ein bis zwei Esslöffel Currypulver
  • 125 Milliliter Gemüsebrühe
  • 200 Gramm Kokosmilch (ungesüßt)
  • ein bis zwei Esslöffel Limettensaft
  • einen halben Bund Koriandergrün.

Wok-Rezepte müssen kein Fleisch beinhalten

Wie die meisten Wok-Rezepte beginnt auch dieses mit dem gründlichen Waschen des Gemüses. Danach den Blumenkohl in einzelne Röschen teilen, die geschälten Möhren in Streifen schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, dann die Chilischote entkernen und fein würfeln. In der Zwischenzeit die Cashewnüsse im Wok ohne Öl erhitzen, bis sie zu duften beginnen, dann herausnehmen. Geröstete Nüsse sind eine aromatische Erweiterung vieler Wok-Rezepte.

Jetzt wird’s heiß!

Die Pfanne nicht erst abkühlen lassen, sondern gleich ölen: Wok-Rezepte dieser Art gelingen am besten, wenn das Öl bereits schön warm ist. Zwiebel, Knoblauch und Chili anbraten, dann das Currypulver einstreuen und kurz anrösten. Es folgen die Gemüsebrühe und Kokosmilch. Das Ganze aufkochen lassen, das Gemüse hinzugeben und etwa 20 Minuten lang garen lassen. Wer regelmäßig Wok-Rezepte in Angriff nimmt, nutzt diese Zeit, den Tisch zu decken und schon einmal mit dem Abwasch zu starten. Das Curry wird mit Salz und Limettensaft gewürzt und anschließend mit gehacktem Koriander und Cashewnüssen bestreut. Wok-Rezepte sind so einfach: Schon kann das Curry serviert werden, am besten mit Reis oder Mie-Nudeln.

Wok-Rezepte sind nicht in Stein gemeißelt

Keine Panik, falls man die Wok-Rezepte ausprobieren möchte, aber nicht alle Zutaten finden konnte: Wie erwähnt sind Wok-Rezepte dieser Art sehr variabel. Anstelle von Limettensaft kann man beispielsweise Zitronensaft verwenden, und wer keinen Koriander bekommt, darf auch Petersilie nehmen. Das Ergebnis der auf diese Weise abgewandelten Wok-Rezepte schmeckt nicht schlechter, sondern bloß anders.

Ich wünsche meinen Lesern viel Spaß und guten Appetit beim Nachkochen, Variieren und Genießen dieser beiden Wok-Rezepte!

Bildquellen: pixabay.com – © by bykst

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