Pizza Rezept – das italienische Nationalgericht selbst gemacht

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Wer an Italien denkt, denkt vor allem an Pizza. Pizza ist das Nationalgericht der Italiener. Pizzateig ist ein Alleskönner. Man kann den Teig immer wieder anders belegen. Der Grundbelag für das flache Brot aus Hefeteig besteht aus Tomatensoße und Käse.

Pizzateig selber machen

Die folgenden Zutaten sollten für ein Backblech reichen. Ungefähr drei Personen werden davon satt.

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Hefe (entspricht einem Päckchen Trockenhefe)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl.

Zubereitung:

Man sollte das Mehl sieben, bevor man es verarbeitet. Dadurch wird es feiner, was auch geschmacklich einen Unterschied macht. Dann werden alle Zutaten zusammen in eine große Schüssel gegeben. Italiener verwenden immer frische Hefe. Diese sollte vorher in ein wenig Wasser aufgelöst werden. Dann kann man sie zu den anderen Zutaten geben, ohne dass sich Klümpchen bilden. Entscheidend für einen guten italienischen Teig ist, dass er richtig geknetet wird. Wer die Kraft hat, kann es wie die Italiener mit der Hand machen. Sonst benutzt man den Mixer oder die Küchenmaschine. Am Ende sollte es ein glatter und geschmeidiger Teig sein. Wichtig ist auch die anschließende Ruhephase. Der Teig muss rund zwei Stunden gehen, damit die Hefe arbeiten kann. Der Teig ist fertig, wenn er auf etwa das Doppelte seines Umfangs aufgegangen ist. Am schnellsten geht das an einem warmen Ort. Dann knetet man den Teig solange auf einer gemehlten Oberfläche, bis alle Luftbläschen verschwunden sind. Verwendet man den Teig nicht gleich, kann man ihn in eine Frischhaltefolie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Am besten rollt man den Teig 15 bis 20 Minuten aus, bevor man ihn belegt. Er sollte circa einen halben Zentimeter dick sein.

Pizza selber machen – die Tomatensoße

In der Ruhephase des Teiges kann man sich an die Soße machen. Dazu braucht man:

  • 1 Dose geschälte, ganze Tomaten
  • 1-2 frische Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Oregano
  • Basilikum
  • Olivenöl

Als Erstes schält man Zwiebel und Knoblauch und schneidet beides klein. Dann wird es in einer Pfanne mit einem Schuss Olivenöl angebraten. Mit der Zugabe des Zuckers lässt man alles karamellisieren. Danach gibt man die Dosentomaten dazu. Unter Rühren alles aufkochen und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Erst dann die klein geschnittenen frischen Tomaten und die Gewürze dazugeben. Die Tomatensoße dann warm auf dem ausgerollten Teig verteilen.

Pizza selber machen – was kommt drauf?

Was den Belag der Pizza angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Lieber klassisch mit Schinken und Pilzen? Oder ausgefallen mit Meeresfrüchten? Oder eine vegetarische Pizza mit Gemüse? Selbst in italienischen Restaurants gibt es bis zu 50 verschiedene Varianten von Pizza. Besser ist es, die Pizza nicht zu voll zu packen. Die einzelnen Zutaten sollten ihren Geschmack entfalten können. Mozzarella gilt als der klassische Käse für Pizza.

Pizza backen – auch ohne Pizzaofen

Im Pizzaofen kann die Pizza natürlich am besten ihre Aromen entfalten. Aber auch ein heimischer Backofen ist ausreichend. Entscheidend sind hier die Temperatur und die Backzeit, damit die Pizza gelingt. Der Backofen sollte vorgeheizt sein, damit schon eine Grundtemperatur vorhanden ist. Die Pizza wird bei 250 Grad etwa zehn bis 15 Minuten gebacken. Mag man seine Pizza luftig und leicht, kann man sie nach zehn Minuten aus dem Ofen holen. Eine knusprige Pizza sollte bei 200 Grad langsamer gebacken werden. Dann kann sich die Backzeit auch um fünf Minuten verlängern.

Bildquellen: pixabay.com – © PublicDomainImages

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