Heute kochen wir Thai-Suppe

thai suppe

Die Suppe ist ein Gericht, das man in jeder Kultur in zahllosen Variationen findet – die Thai-Suppe, also thailändische Suppe, macht da keine Ausnahme. Ein weltoffener Feinschmecker kann Thai-Suppe mit Curry und/oder Chili kosten, vegetarische Suppen oder solche mit Fisch oder Fleisch, eine klare Thai-Suppe oder einen regelrechten Eintopf … kurz, Thai-Suppe lässt sich ebenso eindeutig festnageln wie europäische Suppe, und in beiden Fällen darf man hinterher das Tischtuch waschen.

Tom Yam: die berühmteste Thai-Suppe

Der bekannteste Vertreter der Thai-Suppen-Familie ist glücklicherweise nicht sehr kompliziert in der Zubereitung und trägt den Namen Tom Yam. Für diese Thai-Suppe benötigen wir:

  • 200 Gramm Hähnchenbrustfilet
  • 200 Gramm Champignons
  • drei Stängel Zitronengras
  • zwei Esslöffel Limettensaft
  • ein kleines Stück Galgant (thailändischer Ingwer)
  • sechs Limettenblätter
  • drei rote und drei grüne Chilischoten
  • fünf Esslöffel Fischsauce
  • ein Stängel Koriandergrün.

Mischen, malmen, schneiden, kochen

Die Chilis im Mörser leicht zerdrücken und mit dem Limettensaft und der Fischsauce mischen. Einen Liter Wasser mit Salz, etwas Zucker, dem gewürfelten Galgant, dem geschnittenen Zitronengras und den eingerissenen Limettenblättern aufkochen lassen. Hitze reduzieren und die Filets garkochen, dann herausnehmen und die geviertelten Pilze in die Thai-Suppe geben.

So eine Thai-Suppe will richtig serviert sein

Während die Pilze garen, das Brustfilet in Streifen schneiden und mit der Chili-Fischsauce in Servierschälchen legen. Dann mit der Brühe auffüllen und eventuell mit Limette oder Fischsauce nachwürzen – idealerweise sollte diese Thai-Suppe scharf, salzig und sauer zugleich schmecken. Vor dem Servieren jede Portion Tom Yam mit Koriandergrün bestreuen.

Thai-Curry als Suppe?

Hier haben wir eine Thai-Suppe, die einfach und schnell zubereitet und vermutlich noch viel schneller weggefuttert ist. Diese Qualität besitzen zweifelsohne viele Suppengerichte aus dem asiatischen Raum, zum Beispiel die Thai-Curry-Suppe. Natürlich gibt es nicht ein einziges Rezept für thailändische Suppe mit Curry, sondern zahlreiche. Finden wir hier also eines, das sich leicht nachkochen lässt. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Thai-Curry-Suppe mit Kokos? Dazu braucht man:

  • 250 Milliliter Kokosmilch
  • eine Aubergine
  • 250 Gramm Fleisch nach Wahl (Schwein oder Huhn, aber auch Shrimps)
  • zwei Tomaten
  • ein Esslöffel Shrimps-Paste
  • fünf Knoblauchzehen (ja, fünf)
  • drei rote Zwiebeln
  • drei Stängel Zitronengras
  • eine Zitrone
  • eine frische Chilischote
  • ein Stück Ingwer
  • Lorbeer, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Chilipulver, getrockneten Ingwer.

So bereitet man Thai-Suppe mit Kokos zu

Den Knoblauch, die Shrimps-Paste, die Hälfte der Zwiebeln und des Zitronengrases mit den Gewürzen im Mörser zu einer Paste zermahlen, eventuell mit Salz nachwürzen. Dann das Fleisch, den Ingwer, die übrigen Zwiebeln, die Tomaten und die Aubergine in Stücke schneiden. Dann kommen wir zur eigentlichen Thai-Suppe.

Wo kommt das Curry her?

Im Wok die Paste in etwas Öl anbraten, bis sie eine leicht bräunliche Farbe annimmt. Dann das Fleisch und nach einigen Minuten emsigen Rührens auch das Gemüse hinzugeben. Mit Wasser ablöschen, anschließend die Kokosmilch aufgießen. Insgesamt soll diese Thai-Suppe eher dünnflüssiger Natur sein. Dem Aufmerksamen wird auffallen, dass auf der Zutatenliste weder Curry-Pulver noch -Paste auftauchen – das liegt daran, dass wir diese Gewürzmischung für die Thai-Suppe gerade eigenständig hergestellt haben.

Die passende Thai-Suppe für jeden Geschmack

Diese zwei Gerichte sollten jedem als Ausgangsgrundlage genügen, der eine leckere Thai-Suppe am eigenen Herd zaubern möchte. Wie bei der übrigen asiatischen Cuisine gilt auch hier die Devise: Experimentieren! Kreiert eure ganz eigene Thai-Suppe!

Bildquellen: flickr.com – © by sygyzy

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