Fisch grillen – eine gesunde Alternative zu Fleisch

fisch grillen

Grillen steht zurzeit einmal mehr hoch im Kurs. Es gibt kaum ein Lebensmittel, was nicht auf den Grill gelegt wird. Fleisch wie Schwein und Rind bekommen Konkurrenz aus dem Wasser. Forellen, Sardinen, Brassen, Rotbarben, Thunfisch oder Garnelen eignen sich ausgezeichnet zum Grillen. Immer mehr Leute wollen auch aus gesundheitlichen Gründen Fisch grillen. Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren stärken das Herz-Kreislaufsystem und beugen Arterienverkalkung vor. Außerdem ist Fisch ein wichtiger Jodlieferant.

Welchen Fisch grillen?

Besonders einfach in der Zubereitung sind kleine oder mittelgroße Fische. Sie werden einfach geschuppt, ausgenommen und als Ganzes auf den Grill gelegt. Aus großen Fischen lassen sich gut Filets oder Steaks schneiden. Es gibt eigentlich keine Fischart, die nicht zum Grillen geeignet ist. Je festfleischiger und fettreicher ein Fisch ist, desto besser lässt er sich grillen. Bei zu hohen Temperaturen und zu langer Grillzeit kann ein Fisch leicht austrocknen und auseinanderfallen.

Wie sollte man Fisch grillen?

Der Rost muss in einem größeren Abstand über der Glut hängen als bei Steak oder Würstchen. Damit die Haut des Fisches nicht hängen bleibt, sollte er außerdem geölt sein. Praktische Hilfsmittel sind spezielle Fischzangen, in die die Fische eingespannt werden. So lassen sie sich auch leicht wenden. Eine Marinade aus Olivenöl eignet sich besser als eine aus Zitrone oder Weißwein. Die Säure lässt den Fisch nämlich leichter zerfallen. Die Grillzeit ist generell weit kürzer als bei Fleisch. Um zu testen, ob der Fisch gar ist, sticht man hinein und schiebt das Fleisch auseinander. Ist es innen kräftig weiß und nicht mehr durchscheinend, kann angerichtet werden.

Forelle grillen

Forelle grillen ist ein ganz besonderer Genuss. Die starke trockene Hitze des Grills sorgt bei der Forelle dafür, dass an der Oberfläche aromatische Röststoffe entstehen und dass das Fleisch saftig und zart wird. Wenn man knusprige Haut mag, lässt man den Fisch nur entschuppen. Mag ein Grillgast die Haut nicht, kann man sie nach dem Garen ganz leicht entfernen, ähnlich wie bei Pellkartoffeln. Forellen werden vor dem Würzen kalt abgewaschen und trockengetupft. Je nach Größe sollte eine Forelle zwischen acht und zehn Minuten pro Seite gegrillt werden.

Folgendes Rezept ist aus www.deutschesee.de.

Zutaten für vier Personen:

  • 4 küchenfertige Forellen (mit Kopf!)
  • 2 kleine Biozitronen
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 Zweige Thymian
  • Grill und Kohle

Zubereitung:

Die Forellen säubern und ggf. die Kiemen entfernen. Von innen und außen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronen und Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden und die Forellen damit und mit den Thymianzweigen füllen. Fische mit Küchengarn umwickeln oder in eine Grillzange legen. Bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden auf dem Grill so garen, dass die Haut schön knusprig wird. Sobald sich die Rückenflosse ohne großen Widerstand herausziehen lässt, ist der Fisch gar. Dazu passen Kartoffeln vom Grill und Kräuterquark.

Alternativ kann die Forelle auch mit einer Kräuterbutter, hergestellt aus ungesalzener Butter, gepresstem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kräutern, gefüllt werden. Neben dem oben verwendeten Thymian passen auch Dill, Kerbel oder Rosmarin wunderbar zu Forelle.

Bildquelle: flickr.com – © by tobstone

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