Creme Brulee: Dessert-Traum aus Frankreich

creme brulee

Heute widme ich mich hier auf meinem Blog einer ganz besonderen Leckerei: Creme Brulee. Die französische Nachspeise ist nicht zuletzt auch deshalb so begehrt, weil es sie nicht an jeder Ecke gibt, beispielsweise im Gegensatz zu Eis oder Pudding. Aber vor allem ist Creme Brulee natürlich unglaublich lecker! Hier erzähle ich Ihnen mal ein bisschen, woher die Süßspeise eigentlich kommt und was sie charakterisiert. Und anschließend verrate ich Ihnen noch ein Rezept.

Kalte Cremespeise mit heißer Kruste

Erst mal ein paar Worte zum Namen: Creme Brulee heißt übersetzt so viel wie „gebrannte Creme“. Der Name bezieht sich auf die karamellisierte Kruste, die auch das charakteristische Merkmal der Süßspeise ist.

Creme Brulee wird aus Zucker, Eigelb und Sahne zubereitet und aromatisiert mit Vanille, Orangen- oder Zitronenschalen, Ingwer, Zimt oder Mandelmilch. Die Creme selbst ist schon sehr sehr lecker, aber das Sahnehäubchen, das in dem Fall ein Karamellhäubchen ist, ist die Kruste. Diese entsteht, indem Zucker auf die Creme gestreut und karamellisiert wird. Dazu kann man einen Bunsenbrenner (es gibt auch spezielle Varianten für die Küche) benutzen, aber zum Beispiel auch einen Salamander. Nein, nicht das Tier ist gemeint, sondern ein kleiner Ofen mit starker Oberhitze. Ein normaler Ofen eignet sich nicht, denn die Creme Brulee wird traditionellerweise kalt mit heißer Kruste serviert – es sei denn, Ihr Ofen hat eine Grill-Funktion. Bestellt man die Nachspeise im Restaurant, wird oft direkt am Tisch vor den Augen des Gastes karamellisiert.

Creme Brulee ist übrigens nicht nur ein typisch französisches Dessert, sondern auch in Portugal und Spanien weit verbreitet.

Creme Brulee-Rezept

Das schwierigste an Creme Brulee ist das Karamellisieren – zumindest, wenn man möchte, dass das Ganze auch schön aussieht ;-). Die Creme selbst ist nicht schwer zuzubereiten, es werden auch nicht viele Zutaten benötigt. Für drei Portionen brauchen Sie:

  • 125 ml Sahne
  • 125 ml Milch
  • Eine halbe Vanilleschote
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • Zucker für die Kruste

Sahne, Milch, Zucker und Vanille (Schote und Mark) aufkochen und Ei in einer Extraschüssel aufschlagen. Die aufgekochte Masse unter Rühren zum Ei dazugeben. Anschließend portioniert in Förmchen geben. Bei den Förmchen sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass diese klein (maximal 4 cm hoch) und feuerfest sind. Als Durchmesser sind 10 bis 12 cm zu empfehlen. Die Förmchen kommen nun im Wasserbad in den Ofen, die Creme muss bei 130-150°C ca. 40 Minuten stocken. Danach erkalten lassen, dazu muss das Dessert mindestens 4 Stunden im Kühlschrank stehen. Anschließend Zucker auf die Creme streuen und karamellisieren. Wie das am besten ohne Bunsenbrenner (den man ja nicht unbedingt im Haus hat – ich zumindest nicht) klappt, wird hier gut erklärt: http://www.helpster.de/creme-brulee-ohne-bunsenbrenner-so-geht-s-im-backofen_122608

Das Rezept ist das ganz klassische Basisrezept. Man kann die Creme wie oben bereits erwähnt auch mit anderen Zutaten aromatisieren, außerdem kann man die Nachspeise mit Früchten oder auch – für Experimentierfreudigere – mit Deftigem wie Parmesan aufpeppen. Auf Chefkoch.de gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe guter Creme Brulee-Rezepte.

Guten Appetit!

Bildquelle: flickr.com – © by Adriel O. Socrates

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